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Europa, 1939.
Ein Kontinent steht am Rand einer Katastrophe, die sich nur wenige Menschen vorstellen können.
Die Narben des Ersten Weltkriegs sind überall in Europa noch sichtbar.
Politiker sprechen von Frieden.
Zeitungen berichten über Verhandlungen.
Millionen Menschen hoffen, dass ein weiterer verheerender Krieg noch verhindert werden kann.
Doch hinter verschlossenen Türen hat Adolf Hitler seine Entscheidung bereits getroffen.
Deutsche Fabriken arbeiten rund um die Uhr.
Militärzüge rollen durch die Nacht.
Tausende Panzer, Flugzeuge und Soldaten sammeln sich an den Grenzen.
Nach außen hin laufen die diplomatischen Gespräche weiter.
Doch in Wirklichkeit hat der Countdown zum Krieg längst begonnen.
Was nun folgt, wird die Welt erschüttern.
Nationen, die mit Jahren des Kampfes rechnen, werden innerhalb weniger Wochen zusammenbrechen.
Militärische Strategien, die als unbesiegbar gelten, werden beinahe über Nacht widerlegt.
Und eine neue Art der Kriegsführung, schneller und zerstörerischer als alles, was man bisher gesehen hat, wird den Lauf der Geschichte für immer verändern.
Doch hinter den erstaunlichen Siegen der Wehrmacht verbirgt sich eine Geschichte, die nur wenige kennen.
Eine Geschichte von riskanten Entscheidungen, geheimen Vorbereitungen, schwerwiegenden Fehleinschätzungen und Entschlüssen, die das Schicksal von Millionen Menschen bestimmen werden.
Dies ist die Geschichte des Vormarsches der Wehrmacht.
Die Geschichte des Blitzkriegs.
Und die Geschichte davon, wie Hitler einen Krieg entfesselte, der Europa in die Dunkelheit stürzen sollte.
KAPITEL 1 – Die letzten Tage des Friedens:
Bevor auch nur ein einziger deutscher Panzer die polnische Grenze überquert, wird das Schicksal Europas bereits hinter verschlossenen Türen entschieden.
Während Zeitungen von Diplomatie berichten und Politiker den Frieden beschwören, verändert ein geheimes Abkommen still und unbemerkt die Zukunft eines ganzen Kontinents.
Die meisten Menschen ahnen nicht, dass der Countdown zum Krieg längst begonnen hat.
Ende August 1939.
Auf den ersten Blick wirkt Europa ruhig.
Diplomaten führen weiterhin Verhandlungen.
Staats- und Regierungschefs tauschen dringende Botschaften aus.
Millionen Menschen glauben noch immer, dass ein weiterer verheerender Krieg verhindert werden kann.
Doch hinter den Kulissen hat Adolf Hitler seine Entscheidung bereits getroffen.
Seit Jahren erweitert Hitler den Einfluss Deutschlands, ohne einen großen Krieg auszulösen.
Österreich wurde eingegliedert.
Die Tschechoslowakei wurde zerschlagen.
Jeder Erfolg stärkt seinen Glauben, dass die westlichen Mächte nicht bereit sind, ihn aufzuhalten.
Nun richtet sich seine Aufmerksamkeit auf Polen.
Doch zunächst braucht er Sicherheit im Osten.
Am 23.
August erlebt die Welt eine Überraschung.
Deutschland und die Sowjetunion verkünden den Molotow-Ribbentrop-Pakt.
Zwei ideologische Erzfeinde verpflichten sich, einander nicht anzugreifen.
Für die Öffentlichkeit wirkt dies wie ein diplomatischer Durchbruch.
In Wirklichkeit enthalten die Vereinbarungen geheime Zusatzprotokolle, die Osteuropa, insbesondere Polen, in Einflusszonen aufteilen.
Während internationale Politiker noch über die Folgen diskutieren, setzt sich die deutsche Kriegsmaschinerie bereits in Bewegung.
Panzerdivisionen sammeln sich an der Grenze.
Militärzüge transportieren rund um die Uhr Soldaten und Ausrüstung.
Treibstoff, Munition und Nachschub werden für einen Feldzug bereitgestellt.
In den letzten Augusttagen ist Diplomatie kaum mehr als eine Fassade.
Die Entscheidungen sind längst getroffen.
Die Armeen stehen bereit.
Die Befehle liegen vor.
Europa hofft noch immer auf Frieden.
Doch die letzten Tage des Friedens verrinnen.
Schon bald werden die ersten Schüsse eines neuen Weltkriegs fallen, und der Vormarsch der Wehrmacht wird beginnen.
KAPITEL 2 – Der Überfall auf Polen :
Der 1. September 1939.
Um 4:45 Uhr morgens eröffnet das deutsche Linienschiff Schleswig-Holstein das Feuer auf die polnische Militärstellung auf der Westerplatte.
Die Explosionen durchbrechen die Stille des Morgengrauens.
Nach Jahren wachsender Spannungen und Warnungen hat der Zweite Weltkrieg begonnen.
Doch dieser Krieg wird anders geführt als der vorherige.
Deutschland setzt eine neue Form der Kriegsführung ein, die seine Gegner völlig überrascht.
Statt langsamer Vorstöße und starrer Schützengräben greift die Wehrmacht mit überwältigender Geschwindigkeit und perfekter Koordination an.
Flugzeuge, Panzer, Artillerie und Infanterie agieren als eine einzige Schlagkraft.
Über Polen heulen die Sirenen der Stuka-Sturzkampfbomber.
Straßen füllen sich mit Zivilisten, die fliehen.
Kommunikationswege brechen zusammen.
Verteidigungsstellungen, die wochenlang halten sollten, werden innerhalb weniger Tage umgangen.
Das Tempo des deutschen Vormarsches schockiert Militärbeobachter in ganz Europa.
Polnische Soldaten kämpfen mit Entschlossenheit und Mut.
In vielen Regionen leisten sie erbitterten Widerstand.
Doch sie stehen einem Gegner gegenüber, der über größere Beweglichkeit, moderne Taktiken und Luftüberlegenheit verfügt.
Polen kämpft einen Krieg, den es allein kaum gewinnen kann.
Während die Welt auf den Westen blickt, droht im Osten bereits eine zweite Gefahr.
Das geheime Abkommen wird bald seinen wahren Zweck offenbaren.
Innerhalb weniger Tage dringen deutsche Truppen tief nach Polen vor.
Der Blitzkrieg scheint unaufhaltsam.
Nach nur 27 Tagen bricht der organisierte polnische Widerstand zusammen.
Europa blickt fassungslos auf die Ereignisse.
Hitlers Risiko ist aufgegangen.
Für die Wehrmacht ist dies jedoch erst der Anfang.
KAPITEL 3 – Der seltsame Krieg :
Nach dem Fall Polens erwarten viele, dass der Krieg in Westeuropa sofort beginnt.
Großbritannien und Frankreich haben Deutschland den Krieg erklärt.
Millionen Menschen fürchten einen neuen, verheerenden Konflikt wie den Ersten Weltkrieg.
Doch dann geschieht etwas Unerwartetes.
An der Westfront wird es still.
Monatelang warten die Soldaten auf beiden Seiten.
Französische Truppen bleiben hinter der schwer befestigten Maginot-Linie.
Britische Verbände treffen weiterhin auf dem europäischen Festland ein.
Deutsche Soldaten beziehen Verteidigungsstellungen entlang der Grenze.
Doch die große Offensive, mit der viele gerechnet haben, bleibt aus.
Schon bald spricht die Presse vom sogenannten „Sitzkrieg“ oder „Phoney War“.
Ein Krieg, der offiziell begonnen hat, aber seltsam unsichtbar erscheint.
Hinter dieser Ruhe breiten sich jedoch Unsicherheit und Angst in ganz Europa aus.
Jeder weiß, dass dieser Zustand nicht ewig andauern kann.
Einige Militärführer sind überzeugt, dass Deutschland noch aufgehalten werden kann.
Andere befürchten, dass Hitler bereits einen weit gefährlicheren Plan verfolgt als einen einfachen Frontalangriff.
Während die Alliierten auf den nächsten Schritt Deutschlands warten, studiert Hitler Karten und plant neue Operationen.
Die Stille an der Westfront ist kein Zeichen des Friedens.
Sie ist die Ruhe vor dem Sturm.
KAPITEL 4 – Der Angriff im Norden :
Während Europa auf die stille Westfront blickt, richtet Hitler seine Aufmerksamkeit nach Norden.
Das nächste Schlachtfeld werden nicht die Ebenen Frankreichs sein, sondern die eisigen Gewässer und zerklüfteten Gebirgslandschaften Skandinaviens.
Der 9.
April 1940.
Ohne Vorwarnung startet die Wehrmacht gleichzeitig Angriffe auf Dänemark und Norwegen.
Die Operation überrascht die alliierten Führungen vollkommen.
Viele haben unterschätzt, welche Bedeutung diese Region für Hitlers Kriegsstrategie besitzt.
Die Kontrolle über Norwegen bedeutet die Kontrolle wichtiger Seewege und den Zugang zu schwedischem Eisenerz – einem Rohstoff, der für die deutsche Rüstungsindustrie von entscheidender Bedeutung ist.
Hitler weiß, dass die Sicherung des Nordens Deutschland stärken und gleichzeitig Großbritannien wichtige strategische Vorteile nehmen wird.
Der Angriff zeigt erneut die Geschwindigkeit und Koordination der Wehrmacht.
Deutsche Kriegsschiffe laufen in wichtige Häfen ein.
Fallschirmjäger sichern strategische Ziele.
Truppen landen nahezu gleichzeitig an weit voneinander entfernten Orten.
Dänemark wird völlig überrascht und innerhalb weniger Stunden überwältigt.
Norwegen leistet deutlich stärkeren Widerstand.
Norwegische Soldaten kämpfen gemeinsam mit britischen und französischen Einheiten in Bergen, Tälern und den eisigen Landschaften des Nordens.
Doch die Kombination aus Luftüberlegenheit, Beweglichkeit und Überraschung verschafft Deutschland nach und nach die Kontrolle über die Lage.
Woche für Woche geraten die Verteidiger weiter unter Druck.
Schließlich fällt auch Norwegen unter deutsche Kontrolle.
Die Operation wird zu einem bedeutenden strategischen Erfolg für Hitler.
Und während die Alliierten noch versuchen, auf die Ereignisse zu reagieren, bereitet er bereits sein bisher kühnstes Wagnis vor – den Angriff auf Westeuropa.
KAPITEL 5 – Der Westfeldzug beginnt :
10. Mai 1940.
Das Warten ist vorbei.
Mit dem ersten Licht des Tages startet die Wehrmacht eine gewaltige Offensive gegen die Niederlande, Belgien, Luxemburg und Frankreich.
Für die Alliierten scheint der Angriff zunächst vertraut.
Sie rechnen damit, dass Deutschland die Strategie des Ersten Weltkriegs wiederholen wird.
Doch Hitlers Generäle haben einen völlig anderen Plan vorbereitet.
Während die alliierten Armeen nach Norden vorrücken, um dem erwarteten Hauptangriff entgegenzutreten, bewegen sich die stärksten deutschen Panzerverbände in Richtung der Ardennen.
Militärische Experten halten dieses Gebiet seit Jahren für ungeeignet für groß angelegte Panzeroperationen.
Dichte Wälder, enge Straßen und schwieriges Gelände lassen einen Angriff nahezu unmöglich erscheinen.
Doch genau diese Annahme wird den Alliierten zum Verhängnis.
Mit erstaunlicher Geschwindigkeit dringen deutsche Panzerdivisionen durch die Ardennen vor.
Fahrzeugkolonnen stauen sich über viele Kilometer, doch die alliierte Aufklärung erkennt das wahre Ausmaß der Bewegung nicht.
Als die Gefahr schließlich erkannt wird, ist es bereits zu spät.
Stuka-Sturzkampfbomber greifen Brücken, Straßen und Verteidigungsstellungen an.
Panzerverbände stoßen unaufhaltsam vor.
Die sorgfältig geplanten Verteidigungslinien der Alliierten beginnen zusammenzubrechen.
Selbst die mächtige Maginot-Linie, die einen deutschen Angriff verhindern sollte, wird praktisch umgangen.
Innerhalb weniger Tage erreichen deutsche Truppen den Ärmelkanal.
Die alliierten Armeen werden voneinander getrennt, und eine der größten militärischen Krisen der modernen Geschichte nimmt ihren Lauf.
KAPITEL 6 – Die Einkesselung von Dünkirchen :
Ende Mai 1940 sitzen Hunderttausende britische und französische Soldaten in der Nähe der Küstenstadt Dünkirchen fest.
Hinter ihnen liegt das Meer.
Vor ihnen rücken deutsche Truppen vor.
Eine Flucht scheint unmöglich.
Viele deutsche Kommandeure sind überzeugt, dass der Krieg praktisch gewonnen ist.
Die alliierten Armeen wirken eingekesselt und besiegt.
Doch dann trifft Hitler eine Entscheidung, die bis heute zu den meistdiskutierten des gesamten Krieges gehört.
Er befiehlt seinen Panzerverbänden, anzuhalten.
Bis heute streiten Historiker über die genauen Gründe.
Einige glauben, Hitler habe seine Panzer schonen wollen.
Andere sind überzeugt, dass er der Luftwaffe zutraute, die eingeschlossenen Truppen allein zu vernichten.
Was auch immer der Grund war – diese Pause verschafft den Alliierten eine Chance, die sie dringend benötigen.
Was folgt, geht als Operation Dynamo in die Geschichte ein.
Kriegsschiffe, Fischerboote, Fähren und zahlreiche zivile Wasserfahrzeuge überqueren unter ständiger Bedrohung durch deutsche Luftangriffe den Ärmelkanal.
Tag und Nacht evakuieren sie Soldaten von den Stränden Dünkirchens.
Entgegen allen Erwartungen können mehr als 338.000 alliierte Soldaten gerettet werden.
Was als vernichtende Niederlage hätte enden sollen, wird zu einem Symbol für Durchhaltewillen und Hoffnung.
Für Großbritannien ist es ein Wunder.
Für Hitler könnte es sich als eine seiner folgenschwersten Entscheidungen erweisen.
KAPITEL 7 – Der Fall Frankreichs :
Nach der Evakuierung von Dünkirchen richtet Deutschland seine volle Aufmerksamkeit auf Frankreich.
Der Ausgang des Feldzuges scheint nun unausweichlich.
Die deutschen Truppen setzen ihren unaufhaltsamen Vormarsch fort.
Eine Stadt nach der anderen fällt.
Flüchtlingskolonnen verstopfen die Straßen.
Die französische Armee, einst als eine der stärksten Streitkräfte Europas angesehen, kämpft noch immer mit den Folgen des deutschen Durchbruchs.
Am 14.
Juni 1940 marschieren deutsche Soldaten in Paris ein.
Die Stadt, die lange als Symbol europäischer Kultur und Macht galt, wird ohne größeren Widerstand besetzt.
Bilder von Wehrmachtssoldaten vor den berühmtesten Wahrzeichen von Paris gehen um die Welt.
Nur wenige Tage später ersucht Frankreich offiziell um einen Waffenstillstand.
Der Sieg ist atemberaubend.
In nur sechs Wochen erreicht die Wehrmacht etwas, woran Deutschland im Ersten Weltkrieg trotz vier Jahren erbitterter Kämpfe gescheitert war.
Überall in Europa verfolgen Regierungen die Ereignisse mit wachsender Sorge.
Hitler befindet sich nun auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Seine Armeen wirken unbesiegbar.
Doch hinter den Siegesfeiern zeichnet sich bereits ein noch größerer Konflikt ab.
Der Krieg, der in Polen begann, steht kurz davor, eine völlig neue Dimension anzunehmen.
KAPITEL 8 – Hitlers entfesselter Krieg :
Im Sommer 1940 steht Adolf Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Innerhalb von weniger als einem Jahr ist Polen besiegt worden.
Dänemark und Norwegen sind gefallen.
Die Niederlande, Belgien und Frankreich wurden überrannt.
In ganz Europa scheint die Wehrmacht unaufhaltsam.
Für viele Beobachter wirkt es, als hätte Hitler das Unmögliche erreicht.
Doch jeder Sieg nährt seinen Ehrgeiz nur noch weiter.
Während Europa noch versucht, den rasanten Aufstieg Deutschlands zu begreifen, richtet Hitler seinen Blick bereits auf neue Ziele.
Seine Vision war nie auf Westeuropa beschränkt.
Seit Jahren spricht er von einer Expansion nach Osten, von neuem Lebensraum, von Ressourcen und von einer Zukunft, die er als Deutschlands Schicksal betrachtet.
Hinter den Kulissen beginnen Militärplaner damit, Karten weit über die Grenzen Polens hinaus zu studieren.
Neue Divisionen werden aufgestellt.
Fabriken steigern ihre Produktion.
Die Wehrmacht wächst weiter an Stärke und Größe.
Deutschland bereitet sich nicht länger auf einen regionalen Krieg vor.
Es bereitet sich auf etwas weit Größeres vor.
Doch hinter den Erfolgen verbirgt sich eine gefährliche Illusion.
Viele deutsche Entscheidungsträger beginnen, an ihre eigene Unbesiegbarkeit zu glauben.
Die Siege kamen so schnell, dass manche davon ausgehen, auch zukünftige Feldzüge würden ebenso leicht verlaufen.
Sie irren sich.
Der nächste Gegner wird weder Frankreich noch Polen sein.
Es wird die Sowjetunion sein – ein riesiges Reich mit gewaltigen Ressourcen, Millionen Soldaten und nahezu unendlichem Raum.
Das größte Wagnis in Hitlers Karriere rückt näher.
Und mit ihm beginnt ein neues Kapitel des Krieges, das den Lauf der Geschichte für immer verändern wird.
Der Vormarsch der Wehrmacht zwischen 1939 und 1940 gehört bis heute zu den erstaunlichsten Militärkampagnen der Geschichte.
Innerhalb von weniger als einem Jahr veränderten Hitlers Armeen die Landkarte Europas und widerlegten militärische Vorstellungen, die über Jahrzehnte als unumstößlich galten.
Geschwindigkeit, Überraschung und eine nahezu perfekte Koordination führten zu Sieg auf Sieg.
Staaten, die sich auf jahrelange Kriege eingestellt hatten, brachen innerhalb weniger Wochen zusammen.
Verteidigungssysteme, die als uneinnehmbar galten, wurden umgangen.
Armeen, die zu den stärksten der Welt gezählt wurden, wurden überwältigt.
Doch die Geschichte verbirgt hinter ihren größten Erfolgen oft eine tiefere Wahrheit.
Viele der Siege, die Deutschland unbesiegbar erscheinen ließen, legten zugleich den Grundstein für spätere Katastrophen.
Jeder Erfolg stärkte Hitlers Selbstvertrauen.
Jede Eroberung ermutigte ihn zu noch größeren Risiken.
Und jeder Sieg brachte Deutschland einem Konflikt näher, der alles übertreffen würde, was bisher erlebt worden war.
Die Welt hatte den Aufstieg der Wehrmacht erlebt.
Was sie noch nicht gesehen hatte, war der Preis von Hitlers grenzenlosem Ehrgeiz.
Der Krieg, der mit dem Überfall auf Polen begann, war nur der Auftakt zu einer weit größeren Tragödie.
In den folgenden Jahren würden ganze Städte in Flammen aufgehen.
Millionen Menschen würden ihr Leben verlieren.
Und Kontinente würden in einen Konflikt hineingezogen werden, der seinesgleichen in der Geschichte der Menschheit sucht.
Der Vormarsch der Wehrmacht war nur der Anfang.
Die dunkelsten Kapitel des Zweiten Weltkriegs lagen noch vor der Welt.
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